Klaus Müller Bürstentechnik

Der Bürstenvorgang

Fette und Salze haben sich nach der nächtlichen Ausscheidung auf der Kopfhaut abgelagert.

Daher sind die 100 Bürstenstriche morgens zwischen 4.00 Uhr bis 12.00 Uhr wichtig, um die verschlackte Kopfhaut wieder frei zu machen.

Und so geht’s: Sie stellen sich gerade hin und beugen den Kopf bis in Herzhöhe nach vorne.

Die Pflegebürste setzen sie flach im Nacken an und ziehen die Bürste vom Haaransatz über die Haarlängen bis zu den Spitzen.

Mit der linken Hand greifen sie ständig nach, um das Haar zu glätten.

Die saubere Kopfhaut

Die verschlackte Kopfhaut muss freigemacht werden, damit eine bessere Versorgung der Kopfhaut möglich ist.

Das geschieht durch den Bürstenvorgang: die Kopfhaut wird angeregt, Schmutz und Schlackstoffe in der Haut werden nach außen abtransportiert. Außerdem werden über Nacht ausgeschiedene Salze und Fette, die sich auf der Kopfhaut angelagert haben, durch das Bürsten gelöst. Die ungeschnittenen Wildschweinborsten nehmen die Salze und Fette von der Kopfhaut auf und verteilen diese in Längen und Spitzen. Durch die Salze werden die Salzbrücken im Haar wieder gestützt und das Haar erhält Festigkeit.

 

Das Nachbürsten

Sie haben den Bürstenvorgang ca. 100 mal wiederholt und damit die Talgdrüsentätigkeit normalisiert. Nun stellen sie sich wieder aufrecht hin und Bürsten Ihr Haar erneut, um es zu glätten. Dabei wird die Bürste flach auf den Haaransatz gelegt und bis zu den Spitzen nach unten gezogen. Achten Sie darauf, auch hier immer mit der linken Hand nachzugreifen, um die elektrostatische Aufladung der Haare zu verhindern. Das Haar ist jetzt bereit, frisiert zu werden.

 

Gesundes Haar

Nach der nächtlichen Ausscheidung bleiben Salze und Fette auf der Kopfhaut zurück. Wenn die Salze nicht entfernt werden, wird der Kopfhaut Feuchtigkeit entzogen. Der Wachstumsrhythmus der Kopfhaut wird beeinträchtigt.

Durch zurückbleibende Fette kann es zu einer Überfettung der Kopfhaut kommen, da sich die Fette durch die Körpertemperatur verändern und die Hautflora beeinträchtigen. Das Haar erhält beim Bürsten einen natürlichen Säureschutz.

 

Frisiertes Haar

Der Bürstenvorgang ist beendet und das Haar ist durch die Verteilung der eigenbiologischen Haarkur vom Ansatz bis in sie Spitzen geschützt. Das Haar erhält einen seidigen Glanz. Ein kleiner Tipp: Sollte Ihnen das Haar durch das Bürsten zu fettig erscheinen dann streichen Sie nach der Hälfte der Bürstenstriche ein Papertuch über die Bürste. Das Papiertuch hat den gleichen Effekt wie ein Löschpapier und saugt in der Bürste hängen gebliebenes Fett auf.

 

Säubern der Bürste

Die Bürste sollte genauso oft gewaschen werden, wie die eigenen Haare. Hierzu halten Sie die Bürste unter fließendes Wasser. Anschließend nehmen Sie eine Haselnuss große menge Klaus Müller Shampoo und shampoonieren damit die Bürste. Zum Schluss gut ausspülen. Ganz wichtig: mit dem Borsten nach unten auf einem Handtuch trocknen lassen.